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Der Weihnachtsstern, giftig?

 

Der Weihnachtsstern (im botanischen Fachwörterbuch unter „Poinsettie“ und „Euphorbia pulcherrima“ zu finden) gehört zur Gattung der Wolfsmilchgewächse.

 

Die Zuchtformen des Weihnachtssterns sind für Menschen harmlos.

 

Die für diese Familie typischen hautreizenden Bestandteile, die so genannten „Diterpene“, sind allerdings nur in den Wildformen dieser Pflanze enthalten. In den kultivierten, handelsüblichen Weihnachtssternsorten sind diese nicht nachzuweisen.

Weihnachtssterne sind daher als unbedenklich einzustufen. Selbstverständlich kann allgemein empfohlen werden, mit dem Weihnachtsstern – wie mit allen anderen Zimmerpflanzen auch, die nicht zum Verzehr geeignet sind – die allgemein übliche Vorsicht walten zu lassen, besonders wenn Kleinkinder oder Haustiere zum Haushalt gehören. Auch können allergische Kontaktreaktionen durch den Milchsaft bei empfindlichen Personen nicht ausgeschlossen werden.

Da können zum Beispiel Latex-Handschuhe bei der Bearbeitung der Pflanzen behilflich sein. Dass die modernen Zuchtformen des Weihnachtssterns für Menschen harmlos sind, zeigt eine Analyse der US-amerikanischen Vergiftungszentralen.

Von 22.793 untersuchten Fällen traten in keinem einzigen ernsthafte Vergiftungserscheinungen auf und von 92 Kindern, die eine größere Menge Weihnachtssterne gegessen hatten, musste nicht eines behandelt werden.




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